Du bist dir unsicher, ob du mit einer Steppdecke zum Campen oder Backpacken gehen kannst? Wir geben dir Tipps und fegen deine Zweifel über’s Campen mit einer Decke beiseite.

Die Chance ist groß, dass du auf all deinen bisherigen Camping-Trips einen Schlafsack verwendet hast. Es ist ein wundervolles Gefühl nach einem langen Tag voller Abenteuer unter dem Sternenhimmel in einen Schlafsack zu schlüpfen. Allerdings gibt es etwas, das genauso gut ist – wenn nicht sogar noch besser.

Wenn schon einmal darauf geachtet hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass nicht mehr alle Leute Schlafsacke verwenden. Stattdessen schlafen sie in Steppdecken.

Für diejenigen unter euch, die noch nicht mit Steppdecken vertraut sind: Wir gehen einige der Mythen über das Campen und Backpacken mit Decken statt Schlafsäcken durch, um eure Zweifel zu zerstreuen.

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Mythos Nummer 1 beim Camping mit einer Decke: Man friert an Rücken.

 
Wie um alles in der Welt soll mein Rücken warm bleiben?

Die wichtigste Eigenschaft (und der größte Vorteil) von Steppdecken ist die fehlende Dämmung am Rücken. Ein Schlafsack verfügt zwar über eine Rückendämmung – aber wenn du dich nachts zusammenrollst, drückst du die isolierende Füllung automatisch mit deinem Gewicht zusammen. Dadurch sinkt natürlich die Isolationsleistung. Und zwar bedeutend. Hier kommt deine Isomatte ins Spiel. Sie liefert die wichtige Isolation vor dem kalten Boden, die dein Schlafsack nicht leisten kann. Wenn du eine Steppdecke verwendest, ist es ebenso deine Schlafmatte, die dir einen warmen Rücken garantiert – genauso, wie wenn du einen Schlafsack verwendest.

Mythos Nummer 2: Ohne Kapuze friert man am Kopf

 
Aber eine Steppdecke hat keine Kapuze

Ein ganz offensichtlicher Unterschied von Steppdecke und Schlafsack ist natürlich, dass die Steppdecke keine Kapuze hat. Wie hältst du also deinen Kopf in kühleren Nächten, in denen du eigentlich die Kapuze deines Schlafsacks fest zuziehen würdet, mit einer Steppdecke warn?

Ganz einfach: Genauso wie du es beim Wandern oder beim Holz sammeln für’s Lagerfeuer machen würdest: Mit einer Mütze oder einer Kapuze vom Pullover. Beides ist oft wärmer als die Schlafsackkapuze, da es fester auf deinem Kopf sitzt und so keinen Platz für Zugluft bietet. Außerdem atmest du so, im Gegensatz zur Schlafsackkapuze, niemals einen Nylonfaden ein.

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Mythos Nummer 3: Unter der Steppdecke zieht‘s

 
Wie schaffe ich es, dass keine kalte Luft unter meine Steppdecke kommt?

Zunächst einmal: Unsere High-Performance-Steppdecken lassen sich nicht im Geringsten mit den Decken vergleichen, die du vielleicht von deinen Großeltern kennst. Sie laufen zu den Füßen hin ein wenig zusammen, um eine optimale Wärmeleistung zu garantieren. Die Fußbox unserer Decken ist perfekt auf deine Füße zugeschnitten und kann sogar über deine Schlafmatte gezogen werden – so zieht bestimmt keine Luft unter der Decke hinein. An der Seite der Schlafmatten sind Befestigungsmöglichkeiten für die Decke, sodass auch dort keine kalte Luft von unten hereinweht. Unsere Synergy-Link Konnektoren und der Schnappverschluss halten dich warm – auch wenn die Temperaturen fallen. Der große Vorteil von Steppdecken: Sie sind auch bei wärmeren Bedingungen hervorragend einsetzbar. Du kannst jederzeit an der Seite eine Arm oder ein Bein heraushängen lassen, um ein bisschen frische Luft hereinzulassen. Außerdem sind Steppdecken – im Vergleich zu einem Schlafsack – deutlich flexibler. Du kannst jederzeit in der Position schlafen, in der du möchtest. In einem Schlafsack bist du da schon deutlich eingeengter.

Mythos Nummer 4: Direkter Kontakt mit der Schlafmatte ist unangenehm

 
Direkter Kontakt mit der Matratze – ist das nicht unangenehm?

Einige Luftmatten, wie unsere NeoAir XLite, haben eine Nylonoberfläche – nicht der angenehmste Untergrund zum Schlafen. Mit einem gemütlichen Schlafshirt oder einem unserer Synergy Sheets ist da jedoch kein Problem mehr: Du kannst komfortabel übernachten, auch wenn du weit draußen in der Natur unterwegs bist. So oder so ist es empfehlenswert, einen Baselayer zu tragen – gerade auch im Sommer. Die erste Bekleidungsschicht leitet Feuchtigkeit von deinem Körper weg, sodass du nicht in deine Steppdecke schwitzt. Wenn dich ein bisschen zusätzliches Gewicht nicht stört, packst du einfach eines unserer Synergy Sheets mit ein – so hast du eine weiche Oberfläche auf deiner Schlafmatte und verbringst eine komfortable, gemütliche Nacht im Freien.

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Mythos Nummer 5: Steppdecken sind nur was für Profis

 
Sind Steppdecken nicht eher etwas für Weitwanderer oder erfahrene Alpinisten?

Ja, Steppdecken eignen sich hervorragend für versiertere Outdoor-Abenteurer. Aber nur weil sie für’s Weitwandern und für große Gipfelbesteigungen konzipiert sind, heißt das nicht, dass Steppdecken nicht auch etwas für dich sein könnten. Jeder Backpacker und Camper kann Steppdecken verwenden – und von ihrer Vielseitigkeit, ihrem geringen Gewicht und von dem Komfort, den sie bieten, profitieren. Egal ob du auf Komfort und geringes Packmaß beim Campen oder auf einen kleineren, leichteren Rucksack auf einem Trail suchst – du kannst darauf zählen, dass dir unsere technischen Steppdecken den Komfort bieten, den du suchst, und die Funktionalität, die du dir wünschst.